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Veranstaltungen rund um den 13. Februar 2010

27.01.2010

Namenslesung

  • Beginn: 12 Uhr, Ende: ca. 17 Uhr
  • Ort: Gedenktafel an der Kreuzkirche
  • Öffentliche Lesung der Namen der ermordeten Dresdner jüdischen Bürger, Sinti und Roma während der Zeit des Nationalsozialismus
  • Veranstalter: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V., Dresden in Kooperation mit: Jüdische Gemeinde zu Dresden, Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V., Ökumenisches
    Informationszentrum e.V., Dresdner Kirchenbezirke, mit Unterstützung durch Dresdner Schulen und die Landeshauptstadt Dresden

Ausstellungseröffnung »Die weiße Rose«

  • Beginn: 18 Uhr
  • Ort: Dreikönigskirche, Haus der Kirche
  • Ausstellung vom 27.01. bis 26.02.2010
  • Ein Gedenkprojekt in Auseinandersetzung der Opfer-Täter-Diskussionen im Umfeld der Gedenkveranstaltungen zum 13. Februar, aus Anlass des Gedenkens der Hinrichtung der Geschwister Scholl und Christoph Probst sowie dem wieder geplanten Aufmarsch neofaschistischer Gruppen im Februar 2010
  • Ausstellungseröffnung mit Dr. Hildegard Kronawitter, Dr. Eva-Maria Stange, Studenten der Dresdner Hochschule für Musik

6.02.2010

»Dresdner Requiem« von Rudolf Mauersberger

  • Beginn: 17 Uhr
  • Ort: Kreuzkirche
  • Aufführung des Dresdner Kreuzchors

7.02.2010

Podiumsdiskussion

  • Beginn: 15 Uhr
  • Ort: Dreikönigskirche, Haus der Kirche
  • mit Christian Demuth, Grit Hanneforth, Dr.Christoph Münchow, Christoph Probst, Prof. Dr. Udo Zimmermann und Stefan Bischof

Konzert

  • Beginn: 17 Uhr
  • Ort: Dreikönigskirche, Haus der Kirche
  • mit dem E.T.A.-Hoffmann-Trio, (München), Werken von Andreas Willscher, Ernest Block, Dimitri Schostakowitsch und Felix Mendelssohn Bartholdy

8.02.2010

»Der Zug blieb stehen«. Gedächtnisprotokolle von Kriegskindern (Ausstellungseröffnung)

  • Beginn: 18 Uhr
  • Ort: Lichthof des Rathauses, Dr.-Külz-Ring 19
  • Ausstellung vom 9. bis 26. Februar mit Gedächtnisprotokollen und Fotografien von Kriegskindern
  • Eröffnung mit dem Bürgermeister für Soziales, Martin Seidel

9. bis 26.02.2010

»Der Zug blieb stehen«. Gedächtnisprotokolle von Kriegskindern (Ausstellung)

  • geöffnet: montags bis freitags 9 bis 18 Uhr
  • Ort: Lichthof des Rathauses, Dr.-Külz-Ring 19
  • 1945 – die Front im Osten rückt hörbar näher. Die Bewohnerinnen und Bewohner von Breslau müssen die Stadt verlassen. Die Flucht aus Oberschlesien mit einem der letzten Züge führt über Görlitz nach Dresden. Doch viele Menschen kommen dort nicht an. Sie sind in einem Zug, der am 13. Februar vor dem brennenden Dresden stehen bleibt. Das rettet ihr Leben.
  • Texte und Fotografien
  • Der Eintritt ist frei. Das Buch zur Ausstellung ist für 19,90 Euro im BürgerServiceBüro des Rathauses im Raum E/020 erhältlich.

10.02.2010

»Dresden verbrennt«
Lesung mit Karl Wolfgang Barthel

  • Beginn: 19 Uhr
  • Ort: DRESDEN BUCH, im Untergeschoss der QF Passage an der Frauenkirche
  • Der Autor erlebte als 15-Jähriger den Untergang Dresdens und wurde danach noch zur Wehrmacht als Grenadier in Nickern eingezogen. Zweimal war er dem Tode nahe, zweimal entging er ihm. Die Bilder sind so grausam, dass es ihm noch heute schaudert. Nicht nur den »Alten«, deren Zahl stark abnimmt, sondern vor allem den »Jungen«, die keine Vorstellungen über das Geschehene besitzen, widmet er seine Erinnerungen. Beachtenswert ist, dass das Niedergeschriebene weitestgehend frei bleibt von dem Gefühl dauernder Ohnmacht gegenüber dem Empfinden erlittener Ungerechtigkeit.
  • Der Eintritt ist frei. Jedoch wird um eine Spende für den Verein »Historische Feldbahn Dresden« gebeten. 
  • Anmeldung erforderlich

11.02.2010

»1945: Neuanfang in Ruinen – Die Dresdner Trümmerbahnen« (Vortrag & Film)

  • Beginn: 19 Uhr
  • Ort: DRESDEN BUCH, im Untergeschoss der QF Passage an der Frauenkirche
  • Ralf Hauptvogel und Michael Lenk vom Verein »Historische Feldbahn Dresden« sprechen über die Schwierigkeiten der Enttrümmerung Dresdens von 1945 bis 1958. Es werden seltene Fotos der Enttrümmerung sowie ein einzigartiges Filmdokument der Trümmerbahn gezeigt.
  • Der Eintritt ist frei. Jedoch wird um eine Spende für den Verein »Historische Feldbahn Dresden« gebeten. 
  • Anmeldung erforderlich

12. bis 26.02.2010

Ausstellung "Memento Dresdensis"

  • Ort: Besucherzentrum der Frauenkirche im Kulturpalast
  • Der Künstler Einhart Grotegut zeigt Alltagsgegenstände aus Dresdner Baugruben, welche die Wunden des Feuersturms in Dresden am  13. Februar 1945 tragen.
  • Eintritt frei

12.02.2010

Gedenkveranstaltung anlässlich des 65. Jahrestages der Zerstörung Dresdens auf dem Johannisfriedhof

  • Beginn: 14 Uhr
  • Ort: Johannisfriedhof, Wallot-Kapelle und Ehrenhain 
  • Gedenkrede: Frank Richter, Direktor Sächsische Landeszentrale für politische Bildung
  • Im Rahmen der Veranstaltung werden neun unbekannte und zwei identifizierte Luftkriegstote,
    die bei Bauarbeiten im Jahre 2009 in der Dresdner Innenstadt gefunden wurden, beigesetzt. 
  • Gemeinsame Gedenkveranstaltung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. und des Ärar des Elias-, Trinitatis- und Johannisfriedhofes.

Konzert im Gedenken an die Zerstörung Dresdens am 13. Februar 1945

  • Beginn: 16 und 20 Uhr
  • Ort: Hauptraum Frauenkirche
  • Dankeschönkonzert für Spender des Wiederaufbaus
  • Gabriel Fauré: Requiem
    Cesar Frank: Grand piéce symphonique op. 17
    Sopran: Ute Selbig
    Bass: Andreas Schreiber
    Chor der Frauenkirche
    Orgel: Frauenkirchenorganist Samuel Kummer
    Leitung: Frauenkirchenkantor Matthias Grünert
  • Veranstalter: Stiftung Frauenkirche Dresden

Abendandacht mit Zeitzeugen des 13. Februar 1945

  • Beginn: 18 Uhr
  • Ort: Frauenkirche

Konzert zum Gedenken an die Zerstörung Dresdens

  • Beginn: 19.30 Uhr
  • Ort: Versöhnungskirche (Striesen), Schandauer Str. 35
  • Das Vokalensemble »Flamboyant« (Dresden) singt geistliche Chormusik der Renaissance.
  • Es erklingen u. a. Totenklagen von Josquin Desprez und Johannes Ockeghem sowie ein Requiem Pierre de la Rues.
  • Der Eintritt ist frei. Spenden dienen der Deckung der Unkosten und der Restaurierung der Jahnorgel der Versöhnungskirche.
  • Veranstalter: Ev.-luth. Kirchgemeinde Dresden-Blasewitz
Foto: Menschenkette (© Robert Michael, Ronald Bonß)

Menschenkette durch die Innenstadt

am 13. Februar 2010 ab 13 Uhr!

Foto: Kerzen zum Gedenken

Foto: Steffen Füssel


13.02.2010

Jüdische Gemeinde zu Dresden

  • 10  Uhr öffentlicher Schabbatgottesdienst in der Synagoge
  • ab 12 Uhr Info- und Versorgungsstände im und hinter dem Gemeindezentrum

Kranzniederlegung am Heidefriedhof

  • Beginn: 11 Uhr
  • Ort: Heidefriedhof, an der Gedenkmauer
  • Initiative: Landeshauptstadt Dresden (Abteilung Protokoll)

Friedensgebet für alle Menschen guten Willens

  • Beginn: 11.30 Uhr
  • Ort: Postplatz
  • Das Friedensgebet führt über Gebetsstationen - Erinnerungsorte - zur Trümmerfrau am Rathaus, wo sich seine Teilnehmer in die Menschenkette einreihen.
  • Veranstalter: AG Kirche für Demokratie gegen Rechtsextremismus der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens, Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, die Amadeu-Antonio-Stiftung und das Kulturbüro Sachsen e.V. 

Menschenkette durch die Innenstadt

  • Beginn: 13 Uhr
  • Treff: Rathausplatz

 

Foto: Menschenkette (© Robert Michael, Ronald Bonß)

Stilles Gedenken vor der Frauenkirche

  • Zeit: 15 bis 22 Uhr
  • Ort: auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche
  • Veranstalter: Gesellschaft zur Förderung der Frauenkirche e.V.
  • Eintritt frei

Vesper mit den Dresdner Kapellsolisten

  • Beginn: 17 Uhr
  • Ort: Dresdner Kreuzkirche
  • Die Vesper verbindet das Gedenken an die Zerstörung der Stadt Dresden mit dem Evangelium des Sonntags Estomihi, dem Ausblick auf das Leiden Jesu in Jerusalem. Zur Aufführung kommen ausschließlich Werke von Johann Sebastian Bach.

»Gedenkveranstaltung 13. Februar 2010
Wahrhaftig erinnern – Versöhnt leben«

  • Beginn: 19 Uhr
  • Ort: Neumarkt
  • Veranstalter: Stiftung Frauenkirche Dresden und Gesellschaft zur Förderung der Frauenkirche e.V.
    unterstützt von der Landeshauptstadt Dresden
  • Am 13. Februar 2010 gedenken Menschen in Dresden und der Welt der Zerstörung der Stadt vor 65 Jahren. Wir laden Bürgerinnen und Bürger ein, an diesem Tag um 19 Uhr zum gemeinsamen Gedenken an die Frauenkirche zu kommen. Wir rufen auf, wahrhaftig auf die Vergangenheit und im Geist der Versöhnung in die Zukunft zu blicken.
  • Programm:
    • Kammerchor der Frauenkirche
    • Ansprache Jochen Bohl (Landesbischof)
    • Ansprache Helma Orosz (OB Dresden)
    • Felix Mendelssohn Bartholdy: »Verleih uns Frieden gnädiglich«
    • Dresdner Gedenkrede: Gerhart Baum (Bundesinnenminister a.D.)
    • Saxophon-Improvisation
    • Rudolf Mauersberger: »Wie liegt die Stadt so wüst«
    • Ökumenischer Gottesdienst
  • Eintritt frei

Andacht mit Landesbischof i.R. Volker Kreß

  • Beginn: 19 Uhr
  • Ort: Trinitatiskirchruine Dresden-Johannstadt
  • Anschließend sind im Keller der Ruine unter dem Titel »Merkwürdige Nachricht von einem anderen Stern – musikalisches Märchen gegen Krieg und Gewalt« Texte von Hermann Hesse zu hören.

5. Zyklus-Konzert »Requiem für Soli, Chor und Orchester op. 89« von Dvorak

  • Beginn: 19.30 Uhr
  • Ort: Kulturpalast
  • Aufführung der Dresdner Philharmonie

»Ein deutsches Requiem« von Johannes Brahms

  • Beginn: 19.30 Uhr
  • Ort: Lukaskirche
  • Chor concentus vocalis St. Lukas unter Leitung von Peter Fanger

9. Sinfoniekonzert zum Gedenken an die Zerstörung Dresdens am 13.Februar 1945

  • Beginn: 20 Uhr
  • Ort: Semperoper
  • Aufführung der Sächsischen Staatskapelle
  • Ludwig van Beethoven: »Missa Solemnis«
    Dirigent: Christian Thielemann

"Adressat unbekannt“
Lesung mit Friedrich-Wilhelm Junge

  • Beginn: 20 Uhr
  • Ort: Theaterkahn, Terassenufer an der Augustusbrücke
  • Musik: Max Rothe, Gitarrist der Dresdner Band [PI !]
  • "Adressat unbekannt" heißt der Roman in dem die Autorin Kressmann Taylor mit wenigen Sätzen tiefgreifende Veränderungen im Dritten Reich dokumentiert. Gestaltet als Briefwechsel zwischen dem Deutschen Martin und dem Juden Max zeichnet dieser kurze Text das Auseinanderbrechen einer Freundschaft im Jahre 1933.
  • Eintritt: 8 Euro

Ökumenischer Friedensgottesdienst

  • Beginn: 20.30 Uhr
  • Ort: Kreuzkirche Dresden
  • Veranstalter: Stadtökumenekreis Dresden
  • Die Predigt hält Superintendent Dr. Peter Meis.

Nacht der Stille
»Wachen und beten für den Frieden in der Welt«

  • Zeit: 22 bis 1 Uhr
  • Ort: Hauptraum der Frauenkirche
  • Veranstalter: Stiftung Frauenkirche Dresden in Kooperation mit dem evangelisch-lutherischen Stadtjugendpfarramt
  • Eintritt frei

14.02.2010

Festakt zur Verleihung des 1. Internationalen Dresdner Friedenspreises »Dresden-Preis« an Michael Gorbatschow

  • Beginn: 11 Uhr
  • Ort: Zuschauerraum Semperoper
  • Veranstalter: Klaus-Tschira-Stiftung/ Friends of Dresden Deutschland
  • Laudatio Gerhardt Baum

Gedenkgottesdienst

  • Beginn: 10 Uhr
  • Ort: Schifferkirche »Maria am Wasser«
    (Dresden-Hosterwitz, Kirchgasse 6)
  • Es erklingt Rudolf Mauersbergers Trauermotette »Wie liegt die Stadt so wüst« und Felix Mendelsohn Bartholdys »Hör mein Bitten«.

5. Zyklus-Konzert »Requiem für Soli, Chor und Orchester op. 89« von Dvorak

  • Beginn: 19.30 Uhr
  • Ort: Kulturpalast
  • Aufführung der Dresdner Philharmonie

9. Sinfoniekonzert zum Gedenken an die Zerstörung Dresdens am 13.Februar 1945

  • Beginn: 20 Uhr
  • Ort: Semperoper
  • Aufführung der Sächsischen Staatskapelle
  • Ludwig van Beethoven: »Missa Solemnis«
    Dirigent: Christian Thielemann

18.02.2010

Vortragsabend „Bombardierung Dresdens am 13./14. Februar 1945“

  • Beginn: 18.30 Uhr
  • Ort: Haus der Dreiköngskirche
  • Es sprechen namhafte Wissenschaftler zu verschiedenen Aspekten dieses Themenkomplexes, u.a. Dr. Thomas Widera vom Hannah-Arendt-Institut, Thomas Janke, Lehroffizier an der OSH Dresden, Michael Henjes (Vorsitzender „Arbeitskreis Rechtberaterstabsoffiziere“), Harald Potempa (Historiker am MGFA Potsdam, Luftwaffenstabsoffizier der Bundeswehr), Holger Hase (Geschäftsführer Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Stadtverband Dresden)
  • Eintritt frei

22.02.2010

Finissage der Ausstellung »Die weiße Rose«

  • Beginn: 18 Uhr
  • Ort: Dreikönigskirche, Haus der Kirche
  • mit dem Chor "canta délysio"