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Dresden, 13. Februar – Ein Rahmen für das Erinnern

Für viele Dresdner Bürger, Initiativen und Institutionen ist das Erinnern an die Zerstörung Dresdens im Februar 1945 wichtig. Als Teil einer breiten und lebendigen Erinnerungskultur setzen sich zahlreiche Akteure aus unterschiedlichen Perspektiven und Überzeugungen heraus mit dem Erinnerungsort Dresden auseinander.

Seit mehreren Jahren kann sich dieses Engagement auf einen gemeinsamen programmatischen Rahmen beziehen: In Vorbereitung auf den 60. Jahrestag der Zerstörung Dresdens im Jahr 2005 wurden jene Grundsätze benannt, an die sich die überwiegende Mehrheit der Dresdner Akteure bei ihrem Umgang mit dem Erinnern gebunden weiß. Der Grundsatztext »Dresden, 13. Februar – Ein Rahmen für das Erinnern« hat seither breite Unterstützung erfahren. Auch das gemeinsame Engagement der demokratischen Öffentlichkeit Dresdens im Jahr 2010 bezieht sich auf dieses Programm.

Autoren und Unterstützer

Der Text »Dresden, 13. Februar – Ein Rahmen für das Erinnern« ist Ergebnis bürgerschaftlichen Engagements: Er wurde von einer Gruppe Dresdner Bürger erarbeitet. Sie vertreten Institutionen oder Initiativen, die sich in unterschiedlicher Weise mit der Geschichte unserer Stadt in Nationalsozialismus und Krieg auseinandergesetzt haben.

Der Text wurde am 22. September 2004 im Dresdner Rathaus der Öffentlichkeit vorgestellt. Mehrere Hundert Dresdner – unter ihnen zahlreiche Persönlichkeiten aus allen Bereichen der städtischen Öffentlichkeit – haben noch im Jahr 2004 durch ihre Unterschrift ihre Zustimmung zu diesem Text bekundet.